Abgehoben.

Weil die körperlichen Voraussetzungen fürs Fliegen nur entsprechendem Federvieh und teilweise auch (fliegenden) Fischen vorbehalten sind, hat der Mensch sich eigene Wege gesucht, um die Luft zu erkunden.

wunderschöner Ausblick aus der Piper Cub
wunderschöner Ausblick aus der Piper Cub

Von oben sieht alles kleiner aus. Die Sorgen und Ängste blieben am Boden zurück, schreibt Reinhard Mey. Basierend auf eigener Erfahrung, wage ich zu behaupten, dass wir die Sorgen und Ängste manchmal nur durch andere ersetzen oder tauschen. Beim Flug mit der Piper Cub (Bj. 1960) eines Luftsportverbandes traten die Ängste vor einem Absturz ganz konkret in den Vordergrund. Logischerweise macht man sich während des Flugs dann nicht mehr die selben Sorgen um Einbrecher, Krankheit oder andere Dinge, die einen manche Stunde Schlaf kosten. Denn präsent sind nur die Höhe und das Motorengeräusch.

Piper Cub (Bj 1960) aus dem Luftsportverband
Piper Cub (Bj 1960) aus dem Luftsportverband

Nach wenigen Minuten Flug allerdings war mir absolute Entspannung gegönnt. Die warme Sommerluft, das knatternde Motorengeräusch, das Eins-werden mit der Höhe, der unbeschreibliche Ausblick und ein Luftweg, der sich annähernd ans Unermessliche mit Glück angefüllt hat, haben diesen Ausflug unvergesslich gemacht.

 

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Kleine Momentaufnahmen: Himmelblaue Seen, die herrlich in der Sonne glitzern und zahlreichen Segelbootfahrern schöne Stunden schenken: Das perfekte Glück!

 

Ich danke meinem Lieblingspiloten von ganzem Herzen für diesen tollen und atemberaubenden Ausflug, an den ich mich gerne noch sehr lange und ohne Einschränkungen erinnern möchte.

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Unser eigener Schatten in 40 m Tiefe als Ausdruck der Distanz von Sorge, Kummer, Realität zu Freude, Glück und Zufriedenheit!

 

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Cabrio-Feeling für die Füße. Ein unbeschreibliches Gefühl!

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