Der Eberhofer: Direkt. Dramatisch. Durchgeknallt.


Titel: Weisswurstconnection

Autor: Rita Falk

Verlag: dtv

Wort.boutique Rating: 

Originalität:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Spannung:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Sprache:3 out of 5 stars (3,0 / 5)

Kaufempfehlung: nein

Leseempfehlung: abends (wenn man entspannen und lachen möchte)


Der Eberhofer löst einen neuen Fall.

Damit ist nicht zu viel verraten, denn, dass der Eberhofer auch diesen Fall lösen wird, ist jedem Fan des niederbayerischen Kommissars klar. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Birkenberger und mit pathologischer Unterstützung trotzt er dem oberflächlich ausgeübten Druck durch den Bürgermeister. Im beliebten und mittlerweile sehr bekannten Niederkaltenkirchen ereignet sich diesmal wieder einiges. Das neue Hotel hat noch nicht einmal eröffnet, schon wird dort eine Leiche gefunden.

Die Vorgehensweise unseres sympathischen Dorfpolizisten ist wie immer – mit kleinen Umwegen an der Legalität vorbei – zum Schmunzeln und macht die neue Ermittlung zu einer äußerst kurzweiligen Sache! Mit dabei sind wie immer die Susi, die Oma, die eine wahnsinnig ansteckende Energie ausstrahlt, der Flötzinger, den’s diesmal eher bös trifft, der Simmerl, der Wolfi und natürlich der Leopold mit Kind und Kegel. Alles in allem ein Besuch in der gemütlichen Küche der Oma, die dem Buch mit gutbürgerlicher Küche noch mehr Würze verleiht.

Beim Lesen hab ich mir oft gewünscht, so wie der Franz zu sein. Direkt, ned lang beleidigt und unkompliziert. Überhaupt zeichnet die Rita die Männer in ihrem Buch sehr gut nach, find ich. Unverschont, ehrlich, direkt und mundart – so macht das Lesen wirklich Spaß. Diesmal ist’s aber besonders spannend und genau deswegen wünsche ich allen Fans, dass Rita Falk bereits an der Fortsetzung arbeitet. Das ist ja kaum zum Aushalten, diesmal!

 

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