Gipfel. Glück.

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Dieser Artikel macht mir bis jetzt schon am meisten Spaß, denn ich widme ihn meinem Hobby: Schuhen!

Aus Schuhen wächst man (ab einem gewissen Alter) nicht mehr hinaus. Sie verzeihen Kalorienbomben und zollen Diäten nicht die ungesunde Aufmerksamkeit.

Schuhe sind. Und Schuhe passen. Schuhe werten Outfits und unser Selbstwertgefühl auf. Dabei unterstützen sie uns in unserer Entscheidung, wer oder was wir sein möchten. Entscheide du, wie du heute unterwegs sein möchtest! Lässig, locker, easy, chillig – die Sneaker stehen bereit und verwandeln das Kleid oder Rock und Bluse in einen casual Look.

Pumps und Sandalen zaubern aus Jeans und T-Shirt das ideale Outfit für einen Abend in der Öffentlichkeit, im Kino, im Restaurant.

Messen wir Schuhen zu hohen Stellenwert bei?

Ja! Denn nicht die Schuhe machen uns locker, easy, chillig oder sexy, attraktiv und selbstsicher. Sie zeigen uns nur zahlreiche Möglichkeiten auf: “In mir hast du super lange Beine”, “Ich verleihe deinem Gang einen sportlichen Ausdruck”, “Zeig, was du hast!” … so flüstern sie uns aus ihren Kartons oder Schränken zu.

Die Entscheidung für den Schuh und die damit zusammenhängende Selbstdarstellung liegt bei uns. Das bedeutet Macht. Wir selbst nehmen Einfluss auf den Auftritt unserer eigenen Person. Daher stammt das wohlbekannte Glücksgefühl. Wir haben etwas in der Hand. Das eigene “Ich” ist so leicht veränderbar (kurzfristig!). Heute bin ich chique, morgen bin ich hip. Freilich ist das keine Grundlegende Charakteränderung. Dennoch gaukeln uns die Reaktionen unserer Umwelt das oft genug vor.

Ist der Schuh dafür verantwortlich? Nein… Allerdings stehen einige Schuhe im direkten Zusammenhang mit besonderen Glücksgefühlen.

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Daher habe ich letzten Sonntag die Highheels gegen die Wanderschuhe getauscht. Nur mit diesen fühle ich mich trittsicher auf steinigen Wegen. Ich vertraue ihrem Halt auf langen Bergtouren. Dazu motiviert mich ein Schuh, der mich anspornt hinaus zu gehen, um die wunderschöne Natur oder die Bergwelt zu erleben. Er flüstert mir nicht zu, wer ich sein kann. Er unterstützt mich dabei,  ich selbst zu sein. Frei nach dem Motto:

Je höher, desto besser! (Und damit meine ich nicht die Absatzhöhe)

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Blick auf den Königssee in Berchtesgaden

 

 

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